PR-Artikel und Pressearbeit
PR-Artikel
Sie erkennen ihn daran, dass Sie eine Anzeige schalten müssen, damit die Zeitung Ihren Artikel veröffentlicht.
Sie können ihn schreiben, wie Sie wollen, also auch Bewertungen verwenden. Dadurch merkt der Leser natürlich, dass es sich um keinen journalistischen Artikel handelt.
Wenn Sie einerseits die "Formulierungshoheit" haben wollen, andererseits aber wollen, dass der Artikel wie ein redaktioneller Beitrag klingt, dann müssen Sie (bzw. ich) die Presseregeln befolgen:
Der Artikel wird als Nachricht formuliert, d.h. nüchtern und ohne Bewertungen: umso weniger Sie Ihr Produkt anpreisen, umso sachlicher wird der Artikel klingen. Inhaltlich werden die "6 W-Fragen" abgearbeitet: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?
Man beschreibt Fakten so konkret wie möglich (aber ohne Zahlen) und in der Reihenfolge: Kerninfo, Zusatzinfo, Hintergrundinfo.
Pressearbeit:
Neben den oben erwähnten Presseregeln muss man bei der Pressearbeit noch mehr beachten:
1. Sie brauchen ein Thema, das für die Medien so interessant ist, dass es unter einem der folgenden Faktoren eine Nachricht wert ist:
Geografische Nähe, Aktualität, Prominenz, Fortschritt, Human Interest, Folgenschwere, Dramatik, Konflikt, Kuriosität, Liebe/Sex.
Es ist ratsam, Ihre Kernaussage nur auf einen dieser Nachrichtenwerte zuzuschneiden.
2. Sie haben keine Hoheit an der Veröffentlichung. Der Artikel kann von der Redaktion gekürzt werden. Da immer von hinten gestrichen wird, muss das Wichtigste vorne erwähnt werden.