Michaela Albrecht lachend

Mit einer Weisheit, die keine Tränen kennt,
mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht, und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt, will ich nichts zu tun haben.

Khalil Gibran

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Meine langer Weg zur Kommunikationsexpertin...

 

Zuerst studierte ich 3 Semester Germanistik - schwammig, brotlos, kein Druck. Nach 13 Jahren Regelschule war ich von so viel Freiheit überfordert. Ich bin fast nie hingegangen.

Ich brauchte mehr Struktur, daher wechselte ich zu Jura.
Ein Studium mit klarer Ordnung und am Ende ein Job mit Zukunftsperspektive. Ich dachte, Anwältin zu sein könnte ein Spaß werden.

Aber eEigentlich spürte ich schon bei der Vereidigung, wie sich die Verantwortung schwer auf meine Schultern legte. "Ach, das wird schon noch!", machte ich mir Mut. Mit weichen Knien erwartete ich die ersten Mandanten, und immer stieß ich auf so vieles, das ich nicht wusste - und ich wusste auch nicht, wie ich es lernen sollte.
Ich kam mir vor wie eine Lügnerin.

2000 wurde ich erstmal Mutter (von Zwillingen) und hatte einen guten Grund, wenig zu arbeiten.

2003 kam ich mit Einfühlsamer Kommunikation in Berührung - und war sofort infiziert, besuchte zahlreiche Seminare und Freizeiten, machte ein Jahrestraining und schließlich eine Mediationsausbildung.

2005 wurde mir bewusst, dass ich wirklich keine Anwältin sein wollte: mir wurde übel, wenn ich daran dachte, diese Arbeit für den Rest meiner Berufstätigkeit weitermachen zu müssen.

Ich gab meine "streitigen" Akten an Kollegen ab und beschloss, nur noch einvernehmliche Scheidungen anzunehmen. Ansonsten bot ich Mediation und Kommunikationstraining an.
Sofort ging es mir besser.

Nach zwei weiteren Jahren fragte mich eine Freundin, warum ich eigentlich nicht schreibe. Das könne ich doch am besten. Das war die Initialzündung für den Wörterfall.
Endlich angekommen - das ist mein Traumberuf.

Und mittlerweile habe ich sogar die Anwaltszulassung zurückgegeben.

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