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Bewusstseinsentwicklung

Warum Liebe und Wertschätzung von außen nichts nützen, wenn man sich nicht selbst liebt.

Fotolia_38399005_XS_copyrightNeulich lernte ich in einem Zeichenkurs eine junge Frau kennen, die sich nicht liebte. Ich nenne sie mal Jeanette. Sie hatte blonde, lockige Haare und ein wunderbar strahlendes Lächeln. Ich weiß nichts über ihre Herkunft, aber ich weiß, dass sie studiert hat und in einer großen Firma arbeitet. Weiterlesen

Sind Sie bescheiden? Oder: Warum es nur falsche Bescheidenheit gibt.

Fotolia_55595095_XS_copyrightSchon in früher Kindheit wird uns beigebracht, dass wir bescheiden sein sollen: Vom leckeren Kuchen sollten wir uns nicht vier, sondern nur ein Stück nehmen, sonst schimpfte man uns als egoistisch. Man brachte uns bei, nicht zu viel zu wollen, uns zurück zu nehmen, uns nicht wichtig zu nehmen, genügsam zu sein, uns also mit wenig zufrieden zu geben. Weiterlesen

Anerkennung ist eine Droge.

Fotolia_53233836_XS_copyrightAnerkennung und Wertschätzung von außen machen süchtig.

Im Grunde bin ich froh, dass ich nicht wahnsinnig gut singen kann (genau genommen kann ich nach  Aussage meiner Tochter nicht mal den Ton halten), denn so komme ich gar nicht in die Versuchung, ein Star zu werden und in der Liebe einer größeren Menge Menschen baden zu  können – und zu wollen. Denn was ist, wenn die Anerkennung wegfällt? Man fällt in ein tiefes Loch, wenn man nicht immer Nachschub bekommt. Weiterlesen

„Gedanken sind wie Jelly Beans“ – Wie ich nachts ein fremdes Kind coachte.

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Jiri Hera@fotolia.de

Meine Töchter sind zwar fast 13, aber sie haben auch Freundinnen, die vier Jahre jünger sind. Eine davon – ich nenne sie mal Lea – schlief gestern bei uns. Lea äußerte schon beim Abendessen, dass sie noch nicht genau wisse, ob sie bei uns schlafen könne, weil sie Angst habe, Heimweh zu bekommen. Ihre Mutter bat per Telefon, dass sie sich doch bitte bis 21 Uhr entschieden haben solle. Wir sprachen davon, was man tun könne, wenn man Heimweh habe und dass man es ja einfach aushalten könne (Lea ist ein schlaues Mädchen, dem man sowas durchaus sagen kann). Um 21 Uhr hatte Lea entschieden, sie wolle hier schlafen.
Wir gingen alle um 23 Uhr ins Bett, und Lea war fröhlich und sagte, sie habe kein Heimweh.

Um 0:36, also im schönsten ersten Schlaf, wachte ich wieder auf, weil ich laute Geräusche von unten hörte. Ich ging leise die Treppe hinunter, und meine Tochter kam aus dem Zimmer und sagte, Lea weine und wolle nun doch nach Hause, aber Andrea, ihre Mutter, gehe nicht ans Telefon. „Ach, wie seltsam“, dachte ich sarkastisch. Weiterlesen

Schuld gibts eigentlich nicht.

Fotolia_17666236_XSSchuld ist ein großes Thema – vermutlich viel zu groß für einen Blogartikel. Und doch habe ich ständig den Impuls, darüber zu schreiben, denn immer wieder stoße ich mich an der Formulierung, dass jemand an etwas schuld sei.

Nähern wir uns dem Thema zunächst so emotionsfrei wie möglich. Wie wird der Schuldbegriff im Rechtssystem verwendet? Weiterlesen