Gestern erhielt ich es wieder – das unheilvolle Formular der Firma Expo-Guide, der ich fast einmal auf den Leim gegangen bin.
Sie können in die Datenbank dieser mexikanischen (!) Firma geraten, wenn Sie auf einer beliebigen Messe einen Stand haben. Sie erhalten dann ein Schreiben mit dem Betreff “Aktualisierung Ihrer Daten (Eintrag unter [Name der Messe, Ort]) und werden aufgefordert, Ihre bestehenden Daten im Ausstellerverzeichnis zu aktualisieren. Dies sei notwendig, um zu ermöglichen und zu gewährleisten, dass ausschließlich richtige Daten veröffentlicht werden. Für eine kostenpflichtige, gestaltete Werbeeinschaltung solle man das beiliegende Auftragsformular verwenden. Kostenlose Änderungen könnten nur online erfolgen.
Als ich das Schreiben zum ersten Mal erhielt, erschrak ich und dachte, es sei vom Messeveranstalter initiiert. Ich überflog es nur. Großer Fehler!
Der Trick ist, dass es viel einfacher und bequemer ist, das Formular auszufüllen, als die Daten online zu “prüfen”. Es ist sicher beabsichtigt, dass man sich auf der Website nicht gut zurechtfindet – zumindest nicht so gut wie im Formular. Dort sind sogar schon einige Daten vorgeschrieben, so dass man eigentlich nur unterschreiben muss und es sofort abschicken kann. Es liegt auch ein Rückumschlag bei, den man nicht frankieren muss. Ganz schlau.
Alles ist so bequem, dass man das Wichtigste leicht überliest, das ungefähr in 7pt-Serifenschrift gesetzt ist:
“Auftrag: Wir sind mit der Veröffentlichung unserer im Formular genannten Firmendaten einverstanden und erteilen der Expo Guide den Auftrag, diese in Form einer kompletten Werbeeinschaltung für die nächsten drei Jahre auf www.expo-guide.com zu veröffentlichen. Der Auftrag ist kostenpflichtig und unwiderruflich, wenn er nicht innerhalb der nächsten 10 Tage nach Auftragsdatum mittels eingeschriebenen Briefs (wohlgemerkt: nach Mexiko! – Würden Sie wissen, wieviel ein eingeschriebener Brief nach Mexiko kostet? Ich nicht.) widerrufen wird. Hierbei gilt das Datum des Poststempels. Die dreijährige Laufzeit beginnt mit dem Datum der ersten Rechnung. Der jährliche Betrag beläuft sich auf 1181 Euro (steht gaaaanz klein und bescheiden und ohne Interpunktion im Fließtext, damit man es nicht sieht.), oder sein Equivalent in mexikanischen Pesos zum Umrechnungskurs am Tag der Zahlung. Er wird jährlich ab Rechnungserhalt nach Veröffentlichung der Werbeeinschaltung fällig, und ist mittels Überweisung oder Verrechnungsscheck zahlbar. Der Auftrag verlängert sich automatisch um ein Jahr, falls die schriftliche Kündigung nicht spätestens drei Monate vor Auftragsende mittels eingeschriebenem Brief erfolgt (schön schwer machen). Ausschließlich vereinbarter Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Mexiko D.F. Mexiko (Sie müssen die Firma also in Mexiko verklagen). Das einzig anzuwendende Recht ist das von Mexiko (nach mexikanischem Recht, das Ihnen sicher geläufig ist, oder?). Expo Guide behält sich das Recht vor, am Geschäftssitz des Auftraggebers zu klagen (Expo Guide darf also sehr wohl in Deutschland klagen, und dann wird trotzdem mexikanisches Recht angewendet!), sowie diesen Auftrag mit all seinen Rechten und Pflichten abzutreten. Die Firmendaten werden elektronisch verarbeitet und gespeichert.
Man füllt das bequeme Formular aus und denkt sich nichts Böses und hat einen vollkommen nutzlosen Eintrag im internationalen Expo-Guide. Die Seite ist natürlich auch nicht suchmaschinenoptimiert, denn es geht ja gar nicht darum, wirklich eine ernstzunehmende Leistung anzubieten. Dieser Eintrag nutzt Ihnen absolut nichts. Und kostet jährlich 1.181,- Euro.
Im Internet finden Sie unzählige Geschädigte. Betrug liegt leider nicht vor, das habe ich durch eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft herausgefunden. Man kann nur immer wieder warnen.
61 Kommentare
Hallo Frau Albrecht ,
wir haben vor 2 Jahren dieses Messeformular schriftlich erhalten . u. unseren Adressenabgleich ausgefüllt , für uns sah das nach der Messegesllschaft aus die
wie gesagt nur den Adressenabgleich vornimmt, erst später nach der ersten Rechnung
haben wir die Irreführung erkannt u. dieser sofort wiedersprochen ,trotzdem kommen
Rechnungen u. Mahnungen u. wir Schreiben u. Schreiben legen wiederspruch wegen
Arglistigertäuschung est. ein .
Haben Sie einen Rat wie wir aus dieser Nummer heraus kommen ?
vielen Dank für eine Antwort
bernd podleyski
Hallo Herr Podleyski,
nein, leider habe ich keine Ahnung, wie Sie aus der Nummer rauskommen.
Weil mir das Verfahren der Expo wie Betrug vorkam, hatte ich vor einem Jahr sogar schon mal die Staatsanwaltschaft darüber informiert, aber leider ohne Erfolg: es sei kein Betrug. Und leider stimmt das wohl auch, denn Expo schreibt ja alle relevanten Daten hin – nur eben leider nicht an so prominenter Stelle, wie es angemessen gewesen wäre.
Ich bin zwar Volljuristin, aber ich habe mich schon zu lange nicht mehr mit Jura beschäftigt, um Ihnen da einen Rat geben zu können.
Tut mir sehr leid.
Herzliche Grüße
Michaela Albrecht
Sehr geehrter Herr Podleyski,
ich frage mich gerade, ob hier ein “Aussitzen” nicht eine erfolgversprechende Strategie
ist, um Zahlungen zu vermeiden.
Man bedenke: Die Firma hat ihren Sitz in Mexiko und dürfte ein Inkassounternehmen
und/0der einen Anwalt beauftragen müssen, um “ihr” Geld einzufordern. Die Kosten hierfür übersteigen 1.186,- € um das zigfache.
Auch wenn laut Staatsanwalt hier kein Betrug vorliegt, so ist sie wenig seriös, vielleicht
gar unlauter. Wenn man sie darauf aufmerksam macht, dass man gewillt ist dies bei
der Verbraucherzentrale prüfen und das Ergebnis öffentlich machen zu lassen, dann
ziehen sich diese Art Geschäftemacher oft schnell zurück. Klar, wer öffentlich am Pranger steht, kann schlecht Geschäfte machen.
Danke für Ihren Beitrag, “Mensch”.
Ich wäre neugierig, ob jemand mit Aussitzen durchgekommen ist. Ich vermute nämlich, die EXPO GUIDE hat eine Art Abo mit einem Inkasso-Unternehmen bzw. verkauft ihre Forderungen an ihre “Vertragspartner” einfach an dieses Inkasso-Unternehmen. Die Vorgehensweise mit Formular und der Festlegung auf mexikanisches Recht ist so ausgefuchst, dass ich glaube, die Firma hat auch die Durchsetzung ihrer Forderungen sehr gut strukturiert. Sonst würde ja auch der ganze Aufwand sich gar nicht lohnen.
Viele Grüße
Michaela Albrecht
Sehr geehrte Frau Albrecht,
Ihre Vermutungen liegen nahe und sind bei Unterstellung von Intelligenz beim GF der EXPO Guide eine sinnvolle Erklärung. Letztlich bleibt in einem solchen Fall nur eine
Handlungsoption: man wehre sich in der Öffentlichkeit gegen solche Machenschaften
und hoffe auf eine positive Wirkung (Beispiele findet man u. a. hier: http://wiso.zdf.de
unter der Rubrik “WiSo ermittelt”).
Herzlicher Gruß.
@”Mensch” – Ja natürlich, versuchen kann man das. Wahrscheinlich tut es einfach gut, überhaupt irgendwas zu tun. Ansonsten kann man die Kosten noch unter “kostspielige Lebenserfahrung” verbuchen. Und dann loslassen. Denn Aufregen nützt ja sowieso nichts.
Sehr geehrte Frau Albrecht,
herzlichen Dank für Ihre informative Seite. ‘Expo Guide’ und Konsorten sind schon extrem lästig. Heute (2o. Mai 2o11) traf besagtes Schreiben von ExpoGuide bei mir ein.
Bereits vor ca. einem Jahr erhielt ich erstmals Post aus Mexico – damals allerdings für rund 3ooo €. Da ist die diesjährige Offerte direkt ein Schnäppchen! Ich habe das Schreiben heute einem Mitarbeiter der hiesigen Wirtschaftsförderung übergeben. Er ist zuständig für die Ausrichtung der Messe, auf welche sich Expo Guide bezieht. Somit können alle Messebeteiligten auf schnellstem Wege gewarnt werden – zudem denke ich, daß die Messeanbieter ggf. mehr Durchsetzungskraft haben, als ein einzelner Gewerbetreibendender oder -wie in meinem Falle- Dienstleister.
Durch den (offiziellen) Firmensitz in Mexico entziehen sich die Herrschaften jedoch ganz geschickt dem Zugriff aus Deutschland – daher bleibt nur offensiv mit diesem Betrugsversuch umzugehen. Informieren Sie die Messebetreiber! Deren guter Ruf steht auf dem Spiel und so denke ich, daß man auf Betreiberseite sicherlich nicht untätig bleibt!
by the way – hier fand ich einen Hinweis darauf, daß sehr wohl ein Betrug vorliegen könne:
(http://www.trustedwatch.de/community/blackwatch/7484/Expo-Guide-Mexiko-kostet-Aussteller-viel-Geld)
>Eindeutige Gerichtsentscheidungen
>
>Bereits im Jahr 2004 hat das Landgericht >Chemnitz ein eindeutiges Urteil zu >inoffiziellen Ausstellerverzeichnissen >erlassen und eine Täuschungsabsicht im Sinne >von § 263 Abs. 1 StGB (Betrug) bejaht. Die >Richter stellten fest, dass bei einem >derartigen „Angebot“ kein Anspruch gegen den >Kunden entstanden sei, der das >Antragsformular unterschrieben hatte. Das >Angebot für einen Eintrag sei so abgefasst >worden, dass Kunden der Eindruck vermittelt >worden sei, lediglich eine kostenlose >Leistung in Anspruch zu nehmen, so das >Gericht.
>Hilfe für betroffene Unternehmen
>
>Hilfe bei Betrug mit Firmendaten erteilen die >Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, >Paulinenstraße 47, 70178 Stuttgart und der >Deutsche Schutzverband gegen >Wirtschaftskriminalität, Landgrafenstraße >24b, 61348 Bad Homburg.
>
Mit freundlichen Grüßen, Bernward Wilhelmi
Sehr geehrter Herr Wilhelmi,
vielen Dank für Ihren Kommentar!
Ich freue mich, zu hören, dass zumindest das LG Chemnitz einen Betrug bejaht hat. Daran sieht man mal wieder, dass unterschiedliche Gerichte denselben Sachverhalt sehr unterschiedlich bewerten können.
http://gesundheitstagzossen.cms4people.de/55.html
Sehr geehrte Damen und Herren,
was müssen wir jetzt tun wenn wir dieses Formular erhalten haben?
Müssen wir innerhalb der nächsten 12 Tage den Eintrag schrifltich bei der Firma in Mexiko widerrufen?
Bitte um Rückantwort, vielen Dank.
Hallo und guten Tag,
wenn Sie das Formular erhalten, werfen Sie ihn einfach in die runde Ablage. Alles andere waere schon zuviel Aufmerksamkeit. Wenn Sie das Formular hingegen schon ausgefuellt und abgeschickt haben, weiss ich auch nicht weiter. In diesem Fall gehen Sie am besten zu einem Anwalt.
Herzliche Gruesse
Michaela Albrecht
Ich erhalte diese Briefe schon seit Jahren, bin nie darauf reingefallen, sehe aber an deren Website, wieviele Kollegen alle Warnungen nicht lesen (oder die Sekretärin)! Ich streiche das Formular stets komplett aus, gebe einen “Kommentar” zur Rechtmässigkeit dazu und schicke es im kostenlosen Rückkuvert (ohne Absender !) retour. Wenn das ALLE machen, dann tut es denen auf Dauer vielleicht doch weh, die 1,06 Euro Rückporto zu zahlen !!
Eine sehr gute Idee!
Auch ich habe heute dieses besagte Schreiben erhalten. Sogar gleich 2 mal. Und als netter Mensch habe ich es natürlich auch zurückgeschickt, allerdings nur den Freiumschlag mit einem neutralen Zettel auf dem ich jeweils einen “netten Gruß” F*** Y**. So dürfen diese netten Anbieter wenigstens das Porto bezahlen
SEHR, SEHR gute Idee!!!
Ich habe im Rahmen meiner Anwaltstätigkeit für eine Mandantin die Unterschrift unter das Formular mit Schreiben vom 23.03.09 wegen Täuschung und Irrtums angefochten. Nach 4 Mahnungen durch Expo kamen 2 von einer Rechtsabteilung, alles im Jahr 2009. In 2010 gab es wieder mehrere Mahnungen unter Einbeziehung des 2. Jahresbeitrags, erst von Expo und dann wieder vom Legal Department. Im Februar und März 2011 hat sich dann eine Inkassoagentur ICAA mit Sitz in Limassol Zypern gemeldet, zuletzt sogar noch telefonisch.
Seither ist Ruhe, was aber nicht heissen muss, dass es erledigt ist. Verjährt wäre noch nichts.
Die Krönung des Ganzen: im Mai 2011 ist das Formular “Aktualisierung Ihrer Daten” der gleichen Mandantin erneut zugegangen.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Ich finde ihn sehr interessant, weil er endlich mal zeigt, was passiert, wenn ein Anwalt eingeschaltet ist. Ich freue mich, wenn Sie mich über den weiteren Verlauf auf dem Laufenden halten.
Mit freundlichem Gruß
Michaela Albrecht
@ Gerhard Predeschly:
Danke für den nützlichen Beitrag. Auch ich interessiere mich für den weiteren Verlauf.
Mit freundlichen Grüßen,
Maria Linage
Ich sende diese Briefe immer zurück, vorher markiere ich die Daten des Unternehmens schwarz und male (im besten Fall) ein Smiley. Wenn tausende von Unternehmen diese Briefe auch so zurück senden werden – dann werden die Betrüger schon die Kosten spüren.
Auch ich bin auf den Messetrick von expo guide reingefallen.
Im letzten jahr habe ich eine Anwältin eingeschaltet, die diese Leute auch erreicht hat, und habe bis zur Drohung, sie würden den Rechtsweg einschlagen, alle Mahnungen ausgesessen.
Danach kam in 2010 nichts mehr, und ich dachte das Übel sei vorbei.
Nun mahnen sie wieder, aber so, als schulde ich ihnen nur die Zahlung von diesem Jahr. Ich vermute, da geht es sehr mechanisch zu und die eine Hand weiß nicht, was die andere tut.
In Absprache mit meiner Anwältin sitze ich die Mahnschreiben erneut aus, mal sehen was geschieht. Über Erfahrungen anderer wäre ich sehr dankbar. Albrecht Schnitzer
Ich war so unachtsam und habe auf der website von expo-guide meine Daten bestätigt (nix unterschrieben) – erwarte dennoch das Schlimmste – deshalb an alle Betroffenen:
der Link zur Auma: in diesem pdf ist ein Formschreiben aufgeführt, das als FAX an diese expo-guide Leute (Faxnummer steht unter Impressum auf der website) geschickt werden soll, mir erscheint es sehr nützlich.
http://www.auma.de/_pages/d/16_Download/download/Rechtsinformationen/Merkblatt_Ausstellerverzeichnisse_AUMA.pdf
Die website ist so seriös aufgemacht, da bin ich glatt drauf reingefallen.
Lilofee
Liebe Lilofee, die Daten auf der Website zu bestätigen, löst keine Kosten aus – glaube ich.
@admin
Das wäre denn ja noch gut ausgegangen – wir werden sehen- aber Dank für’s ‘mutmachen’!
Lilofee
Ich empfehle, beim Zurücksenden des Freikuverts noch ein ordentlich schweres Stück Karton mit reinzupacken – dann spüren die das Porto erst richtig.
Gruß alpino
Guten Morgen an alle…
wir sind auch darauf hereingefallen und sitzen das Ganze nun aus. Ich schicke seit ein paar Tagen diverse Formbriefe per Fax, auf die sehr schnell, argumentativ schlüssig klingend und einschüchternd reagiert wird.
Wir haben jetzt die letzte Zahlungsaufforderung von der Rechtsabteilung erhalten – und legen diese zu den zahllosen anderen.
Kann man den “Vertrag” nicht anfechten, da zum rechtsgültigen Abschluss die Unterschrift des Geschäftsführers und der Firmenstempel notwendig wären? Das würde in unserem Falle zutreffen…
Beste Grüße!
Keine Ahnung, aber es gilt ja mexikanisches Recht – und wahrscheinlich gibt es diese Vorschrift dort nicht. Und selbst wenn ich es wüsste, dürfte ich die Frage nach der Anfechtung übrigens nicht beantworten, weil ich die Anwaltszulassung vor zwei Jahren zurückgegeben habe.
Viele Grüße
Michaela Albrecht
Einen Versuch ist es Wert…komisch, per Fax nicht erreichbar
wir haben auch dieses schreiben bekommen,jedoch auch reingefallen,unterschrieben und abgeschickt.genau 2 monate später die zahlungsaufforderung-.-
zahlen werden wir so oder so für diesen schwachsinn nicht.jedoch mach ich mir sorgen dass die vllt doch alles richtig gemacht haben um uns legal zu vera******.
morgen gehe ich zum anwalt um mich weiterhin zu informieren.ob man dass einfach ruhen lassen soll und die briefe als klopapier benutzt oder jedoch ob man mit der kündigung sowie weitere gerichtsschritte dieses problem aus der welt schaffen muss.
gruß slava
Ps.:rießen dank für die beiträge,schön dass es noch gute menschen gibt!
Der Blogartikel zum Thema EXPO ist der, der hier am meisten kommentiert wird – leider vermutlich immer erst, wenn es schon zu spät ist.
Denn das Formular ist so bequem auszufüllen, dass man es eben erstmal ausfüllt und später nachdenkt. Während des Ausfüllens und Abschickens hat man meist noch kein Problembewusstsein. Und danach ist es zu spät.
Halten Sie mich auf dem Laufenden, wie es weiter geht.
Herzliche Grüße und viel Glück
Michaela Albrecht
Ich habe am 12.10. per Fax nochmals widersprochen, habe dazu ein Formschreiben aus dem Internet verwendet.
Seither kam nichts mehr. Ich bin gespannt. Auf den ersten Widerspruch damals haben die recht schnell reagiert, jetzt sind schon fast zwei Wochen rum.
Ich bin gespannt, ob noch was kommt. Immerhin habe ich ja schon die zweite allerletzte Mahnung bekommen…
Hallo zusammen,
ich bin Hobbyausstellerin und glücklicherweise nicht hereingefallen. Beidesmal habe ich die Papiere in der großen runden Ablage entsorgt.
Nach dem 2. Schreiben incl. Formular habe ich mich doch näher für diese dubiose Firma in Mexiko interessiert und kam auf diese Seite. Die Idee, das Freikuvert zurückzuschicken ist genial. Aus dem Abfall wieder herausgekramt habe ich diese Typen auf dem Formular aufgefordert, meine Daten von der Liste zu streichen. In dem Begleitschreiben wird genau das ja angedroht. Mal sehen ob es Erfolg hat.
Freundliche Grüße
Regine
Liebe Regine Hildebrand,
vielen Dank für Ihren Beitrag.
Ich glaube auch, wenn man der Firma Kosten verursacht, indem man ihnen das Kuvert ohne Formular zurückschickt, stehen die Chancen gut, dass sie irgendwann aus finanziellen Gründen aufgeben. Das trifft natürlich nur zu, wenn die erzielten Einnahmen nicht wesentlich höher sind.
Viele Grüße
Michaela Albrecht
Auch ich bin auf das Schreiben reingefallen…
@Holger
Wir haben Widerspruch eingelegt, da ich das Formular unterzeichnet habe und keiner der Geschäftsführer. Die Unterschrift ist also nicht rechtsverbindlich. Wir haben schon ein paar Tage später eine Antwort per Fax erhalten, die sich für einen Nicht-Juristen sehr kompetent anhört. Unter anderem schrieben sie “Das Unternehmen haftet in Fällen der kommerziellen Firmentätigkeit für den Arbeitnehmer”.
Wir wissen noch nicht, was wir weiterhin unternehmen werden.
Wenn ich das richtig verstehe, muss ich mindestens 3 Jahre lang einen Betrag von € 1.271,00 “berappen” und kann erst anschließend kündigen? Hat irgendjemand die Geschichte mit Expo-Guide schon zu Ende gebracht? Wie hoch waren die Anwaltskosten?
Ich frage mich, ob man sich nicht viel Zeit, Ärger und Anwaltskosten spart, wenn man den Betrag überweist und anschließend unter “kostspielige Lebenserfahrung” (siehe Beitrag von Michala Albrecht)verbucht.
Ich freue mich über möglichst viele Erfahrungsberichte.
Viele Grüße
@aha65:
Ja, es stimmt, Sie müssen jetzt (theoretisch) jährlich 1.271,- bezahlen.
Eine sehr teure Lebenserfahrung.
Aber ich freue mich, dass hier so viele Schicksalsgenossen zusammen kommen und zusammen vielleicht eine Lösung finden, wie man dieser Firma beikommen kann.
Viel Erfolg beim Wehren wünscht
Michaela Albrecht
Guten Tag an alle Hereingefallenen,
Auch ich bin dieser ” Firma”durch Nachlässigkeit auf den Leim gegangen. Als ich die erste Rechnung erhielt ging bei mir (zu spät) ein Licht auf. Ich schickte den ganzen Kram per Einschreiben nach Mexiko zurück mit der Angabe: Annuliert.
Das war im Juli 2008. Aber jeden Monat dasselbe: Rechnung und Mahnung
und der Preis erhöhte sich durch sogenannte Unkosten immer mehr. Ich warf alles immer gleich ins Feuer und reagierte auch nicht auf Drohungen. ( Mexiko ist weit) Trotzdem hatte ich immer ein Gerichtsverfahren vor Augen, was nicht immer ein gutes Gefühl bei mir auslöste, denn es handelte sich mittlerweile um eine grosse Summe die ich bezahlen müsste. (Um nichts zu haben) Um wieder ruhig schlafen zu können schaltete ich im Februar 2011 einen Anwalt ein. Dieser schickte ein Einschreiben nach Mexiko in dem u.a. stand: Wenn die besagte “Firma” nicht aufhören würde mit ihrem Unsinn, würde er sie (die Firma) wegen Belästigung und Betrug belangen. Seitdem ist Ruhe. Ich habe keine Rechnung mehr bekommen. Dies wird immerhin in einem Monat ein Jahr. Ich kann somit nur raten: Nicht bezahlen. Denn meiner Meinung nach trauen diese Leute sich nicht irgendwo in Europa einen Prozess anzufangen., denn ich glaube nicht dass Mexikanisches Recht hier angewendet werden kann, zumal diese Firma mittlerweile als unseriös bekannt ist. Trotzdem würde ich einen Anwalt aufsuchen, denn das wird billiger und schont ausserdem die Nerven.
Ich wünsche viel Glück.
HR
Guten Morgen an alle!
Wir haben, nachdem ich sehr viel im Internet recherchiert habe, einen Anwalt eingeschaltet. Ich hatte das dringende Bedürfnis, in die Offensive zu gehen – ich bin nicht der Typ, der so etwas “aussitzen” kann. Der von uns gewählte Anwalt vertritt bereits mehrere Geschädigte. Bisher kam es nach seiner Auskunft noch bei keinem seiner Mandanten zu einer Gerichtsverhandlung.
Hoffen wir das beste!
Grüße,
aha65
Hallo,
leider sind wir auch auf diese Sache hereingefallen. Wir waren auf der Saale Messe.
Zahlen werden wir auf keinen Fall !
Hier ein sehr guter, vorgefasster Brief:
http://gesundheitstagzossen.cms4people.de/55.html
Ob ich mir die Mühe mache, den auch noch senden .. mal sehen.
MfG
Dirk
und noch ein Link mit Adressen, an die man sich wenden kann.
http://raubwirtschaft.info/go/b2b/a01-adressbuchverlage/firmeninfo/139-luedenbach-firmen/expo_guide.html
MfG Dirk
Natürlich ist es Betrug. Das wurde schon 2004 festgestellt. Hier der Passus, den ich auf eine Seite der Verbraucherzentrale gefunden habe:
“Bereits im Jahr 2004 hat das Landgericht Chemnitz ein eindeutiges Urteil zu inoffiziellen Ausstellerverzeichnissen erlassen und eine Täuschungsabsicht im Sinne von § 263 Abs. 1 StGB (Betrug) bejaht. Die Richter stellten fest, dass bei einem derartigen „Angebot“ kein Anspruch gegen den Kunden entstanden sei, der das Antragsformular unterschrieben hatte. Das Angebot für einen Eintrag sei so abgefasst worden, dass Kunden der Eindruck vermittelt worden sei, lediglich eine kostenlose Leistung in Anspruch zu nehmen, so das Gericht.”
Hallo Herr Stoiber,
vielen Dank für Ihren Beitrag.
Ich dachte damals ja auch, dass es Betrug ist und habe dementsprechend Anzeige erstattet. Aber was hätte ich tun sollen, wenn die StA das Verfahren einstellt? *achselzuck* Zum Glück habe ich ja keinen Schaden erlitten.
Haben aktuell auch wieder eine Zahlungserinnerung zu einer neuen Rechnung erhalten, und betrachten es mittlerweile als “Ersten Weihnachtsgruß des Jahres”.
Letztjährig haben wir der ersten Zahlungserinnerung schriftlich widersprochen, die 1. Mahnung ignoriert und auf die 2. Mahnung dann unsere Rechtsabteilung antworten lassen, danach war Funkstille.
Aber das Konstrukt muss man schon bewundern. Eine mexikanische Firma, schickt aus Österreich Briefe, hat eine Schweizer Hotline für Deutschsprachige und möchte auf ihre slowakische Bankverbindung überwiesen bekommen.
Einen schönen guten Tag an alle,
ich bin Rechtsanwalt und auch ich habe die gleichen Erfahrungen wie der Kollege weiter oben gemacht, die ich hier nicht vorenthalten will.
Unsere Kanzlei vertritt einen Mandanten im Zusammenhang mit einem irrtümlich ausgefüllten Formular der Firma Expo-Guide. Nachdem wir für unseren Mandanten den angeblich geschlossenen Vertrag vorsorglich angefochten und hilfsweise gekündigt haben, haben auch wir postwendend ein Antwortschreiben erhalten, welches natürlich nicht im Ansatz auf unsere Argumentation eingegangen ist. Die Firma Expo Guide arbeitet hier mit Textbausteinen, die zwar professionell klingen, inhaltlich aber nicht weiterführend sind und nur den Zweck haben, den angeblichen Vertragspartner einzuschüchtern.
Seitdem schickt Expo Guide in steter Regelmäßigkeit Mahnschreiben an unseren Mandanten, obwohl wir ausdrücklich dazu aufgefordert hatten, Schriftverkehr nur über unser Kanzlei zu führen. Auch das hat natürlich System, wenn man sich verinnerlicht, dass Zahlungen vorrangig über den Faktor Angst eingetrieben werden sollen. So sind zwischenzeitlich ungefähr zehn weitere Schreiben bei unserem Mandanten eingegangen, die abwechselnd mit “letzter Zahlungsaufforderung”, “Erinnerung”, “Mahnung” und dergleichen überschrieben waren. Auch mit Hinweisen auf die Rechtsabteilung und eine gerichtliche Auseinandersetzung wird nicht gespart. Auch unserer Mandant hat kürzlich zudem wieder ein Anschreiben zur Datenkontrolle erhalten, mit dem die Geschichte einst begann.
Wir haben unserem Mandanten geraten, auf diese Schreiben in keiner Weise mehr zu reagieren, auch wir antworten nicht mehr. Mir ist bislang kein gerichtliches Verfahren mit Expo Guide bekannt und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Expo Guide angebliche Vertragspartner gerichtlich in Anspruch nehmen wird, ist doch die Gefahr eines Unterliegens für Expo Guide viel zu hoch. Und ein negatives Urteil wird sich Expo Guide sicherlich nicht leisten wollen, würde sich eine solche Meldung doch rasend schnell verbreiten.
Eines ist sicher – mit jeder Zahlung erhält Expo Guide neuen Aufwind und wird keine Veranlassung sehen, ihre Machenschaften einzustellen. Eine Zahlung ist daher meines Erachtens der schlechteste Weg.
Viele Grüße aus Jena
Tobias T. Teichmann
Guten Tag, Herr Teichmann,
vielen Dank für Ihren erhellenden Kommentar! Es macht Mut, zu lesen, dass Expo Guide trotz aller Drohgebärden letztlich nicht wirklich gefährlich ist.
Viele Grüße
Michaela Albrecht
Hallo Frau Albrecht,
nein, als wirklich gefährlich schätze ich sie nicht ein. Natürlich kann auch ich nicht voraussagen, ob es nicht doch irgendwann mal ein Gerichtsverfahren angestrengt durch Expo-Guide geben wird. Ich halte dies aus den oben genannten Gründen aber für wenig wahrscheinlich. Aus dieser Risikoabwägung heraus halte ich ein gelassenes Abwarten für empfehlenswert. Keiner soll mich aber dann schelten, wenn es doch anders kommt…
Es war mir wichtig, die Abläufe mal aus der nichtemotionalen Sicht eines Anwalts zu schildern. Dies soll durchaus dazu dienen, Mut zu gewinnen. Hier passt das altbekannte Sprichwort besonders: “Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.”
In dem Sinne den “Betroffenen” alles Gute!
Viele Grüße
Tobias T. Teichmann
Just copy the free reply envelope several hundred times and send it back to them.
The postage will kill them or they stop receiving the letters so they can not get any new “contracts”.
Another good idea!
Best regards
Michaela Albrecht
Hallo,
auch ich bin auf Expo Guide hereingefallen.
Diesen Monat werde ich massiv traktiert mit folgenden Strategien.
2 x Email mit angehängtem pdf File eines Inkassobüros auf Zypern.
1 x Fax gleicher Inhalt.
1 x Anruf von einer Frau Maier bzgl. gütlicher Einigung. Sie möchte vermitteln
Macht eine Gegenklage einen Sinn? Zumal die doch in Mexico sitzen?
Gruss
Heinz
Hallo Heinz,
zu Ihrer Frage nach einer Gegenklage (eine solche gibt es nur, wenn es bereits eine Klage gibt, aber das ist hier ja nicht der Fall) verweise ich auf den Kommentar von RA Teichmann. Souverän stillhalten und sich nicht einschüchtern lassen, ist das Billigste und Beste.
Gruß, Michaela Albrecht
Hallo, ich habe einen änlichen Fall. Ich bin auch auf diese Betrüger reingefallen und bekomme nun schon seit 3 Jahren regelmäßig “nette Post”. Ich habe auch anfangs sofort widerrufen (nach Erhalt der 1. Rechnung – d. h. ab dem Moment der “Täuschung”). Heute hat sich auch diese Fr. Meier – angeblich Anwältin – bei mir telef. (mit unterdrückter Rufnummer!) aus Zypern bei mir gemeldet. Sie wollte “vermitteln”. Nach länger Diskussion hat sie mich dann ein “Arschloch” genannt (
sehr seriös) und aufgelegt. Ich sitze die “Angelegenheit” aus.
Gruß Hans-Peter Kopp
Boah, das ist wirklich krass. Frau Meier auf Zypern – na klar!

Aber gut, zu hören, dass dann doch nichts passiert und dass man sich einfach nur nicht einschüchtern lassen muss.
Hallo,
ich habe es grade vor mir ,habe meine erste Rechnung bekommen.Natürlich werde ich nicht überweisen!Ich bitte jeden Betroffenen an die öffentlichkeit zu gehehn,ich habe eine Nachricht anSa t1 Akte2012 gesendet ,dass sie uns betroffenen und auch den Messeveranstaltern helfen.Also bitte sendet auch eine Nachricht an die Akte 2012 immerhin haben sie viele dubiosen Geschäfte aufgedeckt….traut euch bitte
Aynur
Hallo Michaela,
vielen Dank erst mal für Ihren Hinweis. Damit haben Sie mir viel Ärger erspart!
Ich habe heute auch einen Brief der Expo Guide bekommen und eben ein dickes Prospekt ins Rück-Kuvert gestopft, damit es hoffentlich noch mehr Rückporto kostet.
Gleichzeitig hab ich den Veranstalter des Marktes informiert, auf den sich Expo Guide beruft. Vielleicht können dadurch noch andere “Opfer” gewarnt werden.
Nochmals vielen Dank
Gruß, Enibas
Hallo, heute bekamen wir – wieder einmal – zwei nette Schreiben gleichen Inhalts. Und natürlich habe ich reagiert wie immer. Neutralen Zettel, einige “Nettigkeiten” darauf und ab in den Umschlag. Zusamme mit jeweis 5 Freikarten, damit es schön schwer wird
Thomas L.
Auch mir sind diese Anrufe widerfahren. Ich fande es eine Frechheit. Aber es mir eine Lehre. Mit den persönlichen Daten geht man lieber etwas vorsichtiger um. Ich frage mich nur wie diese Daten in den Umlauf gelangen konnnte.
Hallo,
auch ich erhalte schon seit 2 Jahren in schöner Regelmäßigkeit die bekannten Schreiben. Gerade heute wieder die Mahnung aus der Rechtsabteilung. Der Anwalt meiner Firma meint auch nur, dass wir die Sache aussitzen sollen. Wie gesagt, es läuft jetzt schon seit 2 Jahren, und es ist noch nichts passiert.
Leider habe ich es zu Beginn verpasst, die Rückumschläge aufzuheben. Ich bekomme nur noch ein Formular, in das ich meine Kreditkarten-Daten einfüllen, und es per Fax zurück schicken soll.
Vielleicht kann ja jemand den Rückumschlag einscannen, auf einem anonymen Fileshare hochladen, und den Link hier zugänglich machen. Ich würde mir bestimmt einen Vormittag Zeit nehmen, um ein paar Ausdrucke versandfertig zu machen
Wenn ich Neuigkeiten habe, werde ich sie hier teilen. Danke für die bisherigen Posts.
Gruß
Marco
Hallo,
in Dezember 2009 haben wir dummerweise auch diese Formular abgeschickt. Die Rechnung kommt sofort. Für Wiederruf war es schon zu spät. Aber trotzdem in Januar 2010 haben wir ein Kündigung geschrieben naive gedacht ein Jahr Zahlungen soll reichen. Danach ist ein Fax gekommen: “Bezugnehmend auf Ihre Stornierungsanfrage, bestätigen wir entsprechend den Vertragsbestimmungen, die Annullierung Ihres Auftrages zu Vertragsende, also nach der dritten Einschlatungsperiode und nach Begleichung der dritten und letzten Rechnung”.
Jetzt kommt die dritte Rechnung und wir hoffen es wird für uns erledigt. 3.543EUR ist Preis für unsere Dummheit und Unachtsamkeit.
Grüße
Irena
Oh, Sie Arme, wie ärgerlich! Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft und sende
herzliche Grüße
Michaela Albrecht
Hallo Frau Albrecht,
heute kam die erste Rechnung und ich mußte erschrocken feststellen, daß eine Kollegin auf diesen Schwindel hereingefallen ist. Aus allen vorangegangenen Kommentaren entnehme ich, daß ich wohl besser gar nichts tue, außer einen Extra-Ordner anzulegen für die wohl kommenden Drohungen. Sehe ich das richtig oder wie soll ich reagieren?
Viele Grüße,
Bianca
Ingorieren!
Es handelt sich bei diesem Unternehmen eindeutig um ein Betrugsunternehmen und auch wir haben angeblich einen Vertrag abgeschlossen. Wir erhielten sogar ein Schreiben mit der angeblichen Anmeldung – mit einem selbgesbastelten Stempel auf dem Kopf stehend darauf und in der Krickelkrackelschrift ausgefüllt. Bezeichnend ist die Tatsache, dass wir angeblich einen Messeeintrag für eine Messe gebucht haben sollen, an der wir weder als Besucher, geschweige denn als Aussteller teilgenommen haben. Wie gesagt: Ignorieren!
Hallo an Alle .
Heute morgen bekam auch ich den Brief der Expo-Guide .
Auch bei mir erweckte der Brief den Anschein von meinem Messeveranstalter zu kommen ( Briefkopf ) und ich dachte :”Okay gleich eben kontrollieren , unterschreiben , und wegschicken ,ist ja super vorbereitet und sogar ein Rückumschlag dabei . ” Jedoch sprang mir bevor ich den Stift aufsetzte der Satz : Das einzig anzuwendende Recht ist das von Mexico ” auf und ich stutzte . Also legte ich den Stift beiseite und vertiefte mich in den 7pt. Text .
Ich habe daraufhin den Brief gescannt und der Staatsanwaltschaft per Email übermittelt , mit der Bitte hier den Anfangsverdacht eines Betrugsversuchs zu prüfen und rechtliche Schritte einzuleiten . Ein befreundeter Anwalt mit dem ich das Schreiben erörtert habe riet mir / und allen Geschädigten : Mahnungen kommen lassen , ignorieren , wenn die Geld wollen müssen die erst einmal einen in Deutschland gültigen Titel erstreiten kommt ein dubioses Inkasso-Unternehmen , Polizei hinzuziehen ; habt Ihr schon einmal ne Kuh selbst zum Schlachter gehen sehen ???? Der Name Oskar Guerrero ist unter Anwalten in Deutschland weit bekannt .
Ich werde in den Rückumschlag noch ein paar Zettel mit mexikanischen Wörtern stecken und bin dann mit dem Thema durch .
mfg Thomas O