Sep 08 2010

Geistheiler und Werbung - Beschluss BVerfG vom 20. März 2007

(Der Text stammt aus dem Original-Urteil  - ich habe ihn gekürzt und leicht abgeändert, damit er ein bißchen leichter verständlich ist. Viel habe ich daran aber nicht geändert, daher ist er immer noch sehr juristisch.)

Die Beschwerdeführer sind als sogenannte Geistheiler tätig und wenden sich gegen Entscheidungen, durch die sie wegen Verstoßes gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in Verbindung mit dem Gesetz über die Werbung auf dem Gebiete des Heilwesens (Heilmittelwerbegesetz – HWG) zur Unterlassung bestimmter Werbeaussagen in ihrem Internetauftritt verurteilt wurden.

weiterlesen »

Sep 08 2010

Heilen, ohne HP oder Arzt zu sein - was dürfen Sie sagen, was nicht

Ich freue mich, dass mein Jurastudium manchmal noch zu etwas nützlich ist, denn so kann ich Heiler darüber beraten,  was sie schreiben dürfen - und was sie auf keinen Fall schreiben sollten.

1. Wer darf Heilversprechen abgeben?

Heilung versprechen darf niemand, nicht einmal Ärzte oder Heilpraktiker.
Aber sie dürfen zumindest heilen, sie dürfen also sagen, dass sie bestimmte Methoden gegen Krankheiten anwenden.

weiterlesen »

Sep 05 2010

Nochmal: bitte Verben statt Substantive!

Ich bin gestern gefragt worden, warum ich Verben unbedingt in Substantive verwandeln will. Um dies zu erklären, habe ich die Branche gegoogelt, bei der ich wusste, dass ich dort die substantivreichsten Sätze finden würde. Ich wurde nicht enttäuscht – folgenden Text fand ich auf einer Anwaltsseite:

weiterlesen »

Sep 03 2010

“Wenn Sie Kommunikation anbieten, müssten Sie aber anders reden.”

Diesen Satz habe ich vorgestern erst wieder gehört. Und auch ein Kunde von mir, der Anwalt und Mediator ist, hat in einer Gerichtsverhandlung ( in der er sich mit dem Gegner oder dem Richter gestritten hatte)  gehört, er sei aber ein komischer Mediator.
Aha.

Mediatoren hören also auf zu streiten, sobald sie ihre Mediationsausbildung abgeschlossen haben. Sie sind immer weichgespült, lieb und verständnisvoll.
Kommunikationstrainer verstehen jeden Menschen sofort, egal, ob sie ihn kennen oder nicht. Sie finden immer die richtigen Worte und werden nie wütend, egal, ob sie schlechte Laune haben oder ob ihr Hund gerade gestorben ist.
Ärzte werden nie krank - ist Ihnen das schon aufgefallen? Ärzte sind IMMER gesund. Weil sie Ärzte sind. Mit der Approbation hört das mit den Krankheiten auf. Ganz spannend.

Wenn mir früher jemand gesagt hat, ich müsse anders reden, weil ich Kommunikationstrainerin bin, habe ich das als Vorwurf aufgefasst und mich sogar gleich schuldig gefühlt. Mittlerweile betrifft es mich nicht mehr, denn ich weiß, dass jeder Mensch immer seine eigenen Vorstellungen der Welt zugrunde legt. Und als Mediatorin und Kommunikationstrainerin habe ich in den Augen vieler Menschen eine Garantenstellung, also eine Pflicht, mich besonders richtig zu verhalten - also richtig in ihren Augen.
Doch genauso, wie ein Arzt krank werden kann, kann ein Mediator streiten. Denn in erster Linie sind wir Menschen. Selbst wenn wir einen Beruf haben, der uns für eine bestimmte Fähigkeit sehr ausbildet, kann es sein, dass wir diese Fähigkeit nicht 24 Stunden am Tag zeigen können. Oder wollen. Nur weil ich Designerin bin, gestalte ich nicht jeden Einkaufszettel in InDesign. Nur weil ich Mediatorin bin, mediiere ich nicht kunstgerecht jeden Streit meiner Kinder. Ich mach’ das nur, wenn ich es will. Manchmal reagiere ich vielleicht auch mal diktatorisch.

Und manchmal bin ich nicht empathisch, obwohl ich Kommunikationstrainerin bin. Ich will nicht immer. Ich habe das gelernt, weil ich es wollte, aber ich lasse mich nicht dazu zwingen.

Aug 30 2010

Die schwammigen Formulierungen und fehlenden Referenzen der (Geist-)Heiler

(überarbeitet)

Sie glauben jetzt vielleicht, ich wolle mich über Heiler und Geistheiler lustig machen. Das Gegenteil ist der Fall.

Heiler, Geistheiler, EnergyCoaches und sonstige feinstofflich arbeitende Unternehmer haben ein Problem: sie dürfen nicht behaupten, sie würden heilen. Auf keinen Fall. Sie verstoßen sonst gegen das Heilmittelwerbegesetz und machen sich strafbar. Das bedeutet, sie dürfen weder auf einer Website noch in einem Flyer mitteilen, bei welchen Krankheiten ihre Arbeit hilft. Was sie sagen dürfen, ist, dass sie die Selbstheilungskräfte unterstützen - und dieser Satz ist schon so ausgeleiert, dass er niemanden mehr begeistert. Obwohl er stimmt. weiterlesen »

Aug 26 2010

Messeaussteller - NIEMALS das Formular des “Expo-Guide” ausfüllen

Gestern erhielt ich es wieder - das unheilvolle Formular der Firma Expo-Guide, der ich fast einmal auf den Leim gegangen bin.

weiterlesen »

Aug 25 2010

Oft ist ein Texter erstmal ein Coach.

Gestern zum Beispiel hätte ich einfach einen Text schreiben können - über ein Wellness-Inhouse-Seminar für Unternehmen. Meine (Stamm-)Kundin hatte mir eine umfangreiche Vorlage gegeben, und ich hätte loslegen können.

Aber die Vorlage war *räusper*… sagen wir mal ungeeignet.
weiterlesen »

Aug 21 2010

“Ihr seid Ökos und wir sind Assis” - Wie eine Freizeit für Gewaltfreie Kommunikation auch krasse Gegensätze verbinden kann

Ich war vom 13. bis 20. August mit meiner Familie auf einer Familienfreizeit für Gewaltfreie Kommunikation. Es war meine vierte Freizeit, und sie war die herausforderndste und berührendste, die ich je erlebt habe.

Schon am Ankunftstag zeichnete sich ab, dass diese Freizeit anders sein würde als die anderen. Erstens bildeten mein Mann, meine Kinder und ich zunächst die einzige Familie mit Mutter, Vater und Kindern, alle anderen waren alleinerziehend. Erst nach zwei Tagen kam eine weitere Familie an, wo die Elternteile noch zusammen sind.
Zweitens waren von 68 Teilnehmern nur 28 Erwachsene.
Drittens stammten 25 Personen aus äh… sozial benachteiligten Verhältnissen.

Zuerst dachte ich: “Ach, du lieber Gott - was wollen denn diiie hier?”
weiterlesen »

Aug 09 2010

Wieviel Überblick hat Ihr Grafik-Designer?

Manuel Tannert/Ieva Geneviciene

Manuel Tannert/Ieva Geneviciene

Viele von Ihnen haben das schon erlebt - Sie haben sich für richtig viel Geld eine Corporate Identity und eine Website bauen lassen (vielleicht sogar mit CMS), der Designer hat Sie mit wichtig klingenden Phrasen vollgequatscht, und hinterher sind Sie trotzdem nicht zufrieden.

Die Website wird nicht gefunden, weil sie nicht suchmaschinenoptimiert ist. Die Links sind als Grafiken eingebunden (wer macht denn sowas noch?!!), sie passt weder zu Ihnen noch zu Ihrer Zielgruppe. Jedes Mal, wenn Sie sie besuchen, seufzen Sie.

Wie kann man sowas vermeiden? Suchen Sie einen Designer mit einem richtig großen Überblick!

Sie brauchen einen Designer, der in größeren Zusammenhängen denken und sehen kann. Einen, der eine gute Intuition hat, seine Arbeit liebt, Sie als Auftraggeber sieht und Ihre Zielgruppe verstehen will. Aber woran erkennt man das? Hier sind ein paar Kriterien, die Ihnen helfen können: weiterlesen »

Aug 07 2010

Seltsamer Konflikt zwischen Designer-Kollegen

Ich produziere seit einigen Jahren eine Broschüre zum Thema Oneness Deeksha und verkaufe sie auch. Sie hat ein DIN lang-quer-Format und umfasst zwölf Seiten. Sie hat den Zweck, sachlich über das Phänomen “Deeksha” zu informieren, damit man nicht bei jedem Menschen, dem man von Deeksha erzählen will, sich die relevanten Informationen neu aus den Fingern saugen muss (ich mag es einfach, Prozesse zu vereinfachen!). Ich schildere in der Broschüre meine eigenen Erfahrungen mit Deeksham, und die meisten Menschen, die sie bis jetzt gesehen haben, sind ziemlich begeistert von dieser Broschüre.
So weit, so gut.

Vor kurzem erhielt ich eine Email von einem neu eingeweihten Deekshageber. Er lobte die Broschüre (mit dem Hinweis, dass er auch Grafik-Designer ist) und fragte mich, ob er den Text “so verwenden” könne. Ich willigte ein und bat ihn, meinen Namen mit einem Link unter den Text zu setzen. Er fragte dann noch, ob ich den Text auch als Word-Dokument hätte. Nein, hätte ich nicht, antwortete ich, nur als Indesign-Datei, und die wolle ich ihm nicht schicken. Er solle den Text abschreiben.

Es vergingen einige Tage, dann sandte er mir eine neue Email mit der Information, dass er den Text jetzt eingepflegt habe: “Wie du siehst, habe ich den Text noch ein wenig geändert. Aber das tut dem Link ja keinen Abbruch…” weiterlesen »

Jul 22 2010

“Ich würde Ihnen unsere Arbeit gerne in einem ausführlichen Gespräch vorstellen!”

Gerade sehe ich, dass ich schon einen Monat nichts Neues mehr geschrieben habe. Tststs, so kann man doch kein Blog führen! Die Geschichte, die ich jetzt mit Ihnen teilen möchte,  ist mir schon vor einer Woche passiert, aber es war zu heiß und ich hatte zu wenig Zeit, über sie zu schreiben. Mal gucken, ob ich sie noch zusammenkriege:

Neulich klingelte das Telefon und ich hob ab. Eine Frau meldete sich: “Guten Tag, mein Name ist Finley, mein Kollege hat neulich auf einer Messe Ihre Karte mitgenommen. Wir sind ein weltweit tätiges Unternehmen im Bereich eCommerce, Gesundheit und Wellness und würden gerne mit Ihnen zusammen arbeiten. Sie beschäftigen sich doch mit Gesundheit und Wellness, nicht wahr?” Ich antwortete vorsichtig: “Ja, die meisten meiner Kunden sind auf diesem Sektor tätig. Wollen Sie mir was verkaufen, oder was?” “Nein, wir wollen Ihnen nichts verkaufen. Könnten wir uns mal zusammensetzen, damit ich Ihnen unsere Arbeit vorstellen kann?”
“Äh, das weiß ich noch nicht. Was genau machen Sie denn?”
weiterlesen »

Jun 12 2010

Dass hier auf einmal alles fett ist…

war eigentlich nicht meine Absicht. :-(

Jun 12 2010

Von der Unmöglichkeit, ein besserer Mensch zu werden…

Heute habe ich mal wieder jemanden getroffen, der wollte auf jeden Fall ein guter Mensch sein - und sich möglichst immer noch weiter verbessern. Es war ihm ganz wichtig,  gute Taten zu vollbringen.

Ist es auch Ihre Absicht, ein besserer Mensch zu werden?

Und wenn ja - in welcher Hinsicht wollen Sie besser sein: Besser als die Anderen? Besser als vorher? Oder am besten beides?

Die unangenehme Wahrheit ist:

Schon die Absicht, ein guter Mensch sein zu wollen (und ein besserer Mensch werden zu wollen), hindert Sie daran, dieses Ziel wirklich zu erreichen.

weiterlesen »

Jun 05 2010

Bißchen spät, aber: Ich finde Lena echt klasse!

Ich muss das mal loswerden: Ich finde Lena Meyer-Landrut wirklich klasse.
Ich finde zwar nicht, dass sie eine Wahnsinnsstimme hat. Ich mag zwar den Song “Satellite” sehr und finde, dass er gut groovt, aber ihre Stimme ist ein bißchen gepresst.
Ist aber egal.

weiterlesen »

Mai 07 2010

Sterbebegleitung unter Bienen

Diesen berührenden Bericht habe ich heute von Kornelia Sinning erhalten, einer Heilpraktikerin, die jetzt in der Provence lebt (ich habe ihn sanft lektoriert):

Vor wenigen Tagen habe ich ein berührendes Schauspiel miterleben dürfen:
Mein Freund ist Imker. Als er nach getaner Arbeit ins Haus kam, saßen vier Bienen an seiner Jacke. Ich nahm die Bienen vorsichtig und setzte sie in ein Honigglas, weil ich sie mit der Lupe untersuchen wollte, ob sie eine Krankheit hatten. Normalerweise kann eine Biene alleine ohne Bienenstock nicht lange überleben, sie braucht ihre Brüder und Schwestern. Ich wusste also, dass diese vier Bienen früher oder später sterben  würden.
weiterlesen »

Apr 19 2010

Die Anti-Werbung für Flyergestaltung - ein Witz in meinem Briefkasten

Am Samstag fand ich einen Flyer in meinem Briefkasten: Postkartenformat, schwarz, das Logo sichtlich mit der Hand entworfen “Flyer-Costums”, in Rot. Der Flyer warb für Flyergestaltung. Die angegebene Domain www.flyer-costums.de wurde nicht gefunden (kann sein, dass das mittlerweile anders ist, denn ich habe denen eine Email geschrieben). In Google fand ich sie dann und besuchte ihre Website unter www.highfly-dienstleistungen.de.

flyercustoms

Was für ein Reinfall! :-DDD

1. Ich finde die Seite zu dunkel.
2. Die Umlaute und Anführungsstriche werden nicht richtig angezeigt.
3. “Sie” wird klein geschrieben.
4. Die Texte sind in Grau.
5. Die Überschriften sind zu bunt.
6. Die Texte sind schlecht formuliert.
7. Einige Aussagen halte ich für unzutreffend.
8. Viel zu viele Ausrufezeichen.
9. Es sind zwar Referenzen angegeben, aber die entsprechenden Flyer werden nicht gezeigt. Der Kunde hat als Referenz also nur die “tolle” Website des Anbieters.

Fazit: Wer eine so billig aussehende Website macht, kann auch nur billig aussehende Flyer “designen”.

Apr 18 2010

Was ist eigentlich Gehirnwäsche?

Neulich sagte ein Gegenüber in einem Gespräch zu mir: „Was die da machen, ist aber schon Gehirnwäsche“. Doch was ist das eigentlich genau? Der Begriff geht auf den englischen Begriff ‘brainwashing’ zurück, der während des Koreakriegs entstand und eine Übersetzung aus dem Chinesischen ist: Während der Kulturrevolution unter Mao wurden Zehntausende chinesischer Professoren und Studenten zu sogenannten „Umerziehungsprogrammen“ aufs Land geschickt. Da kommt’s also her.

Aus meiner Sicht wird der Begriff Gehirnwäsche heute sehr leichtfertig verwendet. weiterlesen »

Apr 15 2010

Stroh zu Gold spinnen…

Sashpictures@fotolia.de

Sashpictures@fotolia.de

 

Neulich habe ich wieder einem potenziellen Kunden gebeten, er solle seinen Lieblingszielkunden beschreiben. Er wollte das nicht: „Mir ist es wichtig, jedem Menschen zu seinem Potenzial zu verhelfen. Ich will mich gerade nicht auf einen festlegen. Jeder soll sich angesprochen fühlen.“ Ich muss dann immer tief atmen. weiterlesen »

Apr 11 2010

Missglückte Werbung in “Schrot & Korn”

Werbung für Edamamé

Werbung für Edamamé

Diese Werbung fand ich heute in der aktuellen “Schrot & Korn”, einer kostenlosen Zeitschrift für Bio-Nahrungsmittel. Die Anzeige umfasst eine halbe Seite. Die kleine Schrift unten (sieht aus wie Linien) ist im Original ca. 8 Punkte groß, vermutlich Arial.

Auf den ersten Blick sieht man nicht, was da eigentlich beworben werden soll. Ganz klein (und im Bild nicht zu sehen, weil abgeschnitten) sind Produktverpackungen zu sehen. Es handelt sich um Werbung für Edamamé. “Hä? Was ist das?”, fragen Sie sich? weiterlesen »

Apr 06 2010

Sprache dient oft nicht der Verständigung.

„Sprache wird als Verständigungsmittel stark überschätzt.

Sie ist eigentlich eher eine Form des Selbstausdrucks.“

Dieses Statement ist nicht von mir, sondern vom wundervollsten Ehemann auf diesem Planeten. Und falls einige von Ihnen denken, er habe diese Erkenntnis nach einem gescheiterten Gespräch mit mir gehabt, kann ich Sie beruhigen - oder enttäuschen? ;-) weiterlesen »

Mrz 29 2010

Wenn “Erleuchtete” etwas in Foren schreiben…

Wie alle ausgeschlafenen Unternehmer habe ich nicht nur einen Blog, sondern auch einen Account in Twitter, in Xing und in Facebook.  Was Twitter angeht, habe ich dessen Sinn noch nicht vollständig erfasst. Das Gezwitschere erscheint mir wie eine einzige Ego-Selbstbefriedigung - “ich zwitschere, also bin ich wichtig”. weiterlesen »

Mrz 26 2010

“Es hört doch nur jeder, was er versteht.”

Schon Goethe formulierte, dass jeder doch nur höre, was er verstehe. So ist es zu erklären, dass es wirklich Glücksache ist, wenn von dem, was Sie sagen, tatsächlich 100% bei jemandem ankommen,  und möglichst auch noch in dem Zusammenhang, den Sie vermitteln wollten. Erwarten können Sie es leider nicht. weiterlesen »

Mrz 25 2010

Martin Walser: “Ich werde nicht reif.”

Das hat Martin Walser in der WELT geschrieben: “Wer mit seiner Pubertät fertig wird, der interessiert mich nicht. Für mich ist das lebenslänglich. Ich werde nicht reif”.

Ja, das finde ich auch - er wird nicht reif. weiterlesen »

Mrz 23 2010

Haben die Amis keinen Geschmack?

Habe gerade diese Website gefunden: www.larrywinget.com. Aua.
Ist das schön und ich bin nur zu blöd, es zu kapieren, oder ist das furchtbar hässlich?
Ich kriege auf solchen kreischenden Websites Augenschmerzen.
Und dabei scheint der Typ gar nicht so schlecht zu sein.

Mrz 22 2010

“Normal” und “unnormal” - ein weites Feld

Normal und unnormal. Diesen Begriffen begegne ich - wie sicherlich die meisten von Ihnen - in meinem Leben andauernd. Sie sind aus meiner Sicht vollkommen nutzlos, denn jeder versteht etwas vollkommen anderes darunter.
Normal leitet sich von Norm ab. Und wer bestimmt die Norm? Jeder für sich. Und jeder denkt natürlich (unbewusst oder bewusst), dass er weiß, was wirklich normal ist. Also nicht nur für ihn, sondern für alle. Eine allgemeingültige Norm also. weiterlesen »

Mrz 16 2010

Passt Ihre Werbung zu Ihrem Unternehmen? Flyer oder Broschüre - welches Format soll man nehmen?

„Was nehme ich nur? Einen gefalteten Flyer, eine Karte oder eine mehrseitige Broschüre?“
„Wenn ich einen Flyer nehme, wie oft soll er gefaltet sein? Wie groß? Längs oder quer?“
Dies sind die Fragen, mit denen sich Existenzgründer herumquälen müssen – und ich auch. weiterlesen »

Mrz 14 2010

Alzheimer und die Liebe

Ich habe vor kurzem im “Spiegel” ein Interview mit dem amerikanischen Psychologieprofessor Richard Taylor gelesen, der an Alzheimer erkrankt ist, und es hat mich sehr nachdenklich gemacht. weiterlesen »

Mrz 14 2010

Bild’ dir meine Meinung! – Die Macht der Journalisten und Reporter

Abweichend vom Titel dieses Artikels habe ich nicht etwa die Bildzeitung gelesen, sondern den Spiegel - zumindest einige Artikel daraus, z.B. den über den Rücktritt von Frau Käßmann.
Aber dies ist nicht der Grund für diesen Blog-Artikel. Sondern mir ist beim Lesen des Spiegels etwas aufgefallen (aber das hätte mir auch bei jedem anderen Magazin auffallen können, es war also Zufall, dass es gerade der Spiegel war):  weiterlesen »

Mrz 06 2010

„Und täglich grüßt das unordentliche Kinderzimmer“ – meine permanente Zen-Übung

Die bisher größte Herausforderung meines Lebens sind meine Kinder. Egal, wie sehr mich ein Verhalten von ihnen stört, ich muss das Verhalten immer konfrontieren, denn von Kindern kann man sich ja nicht scheiden lassen. Nicht, dass ich das wollte, aber manchmal gibt es so Momente…*tieferatemzug*

Es gibt einige Lektionen, die sie mich seit Jahren geduldig lehren. Eine davon ist mein Verhältnis zur Ordnung. Meine Vorstellung von Ordnung weicht komplett von ihrer ab. weiterlesen »

Feb 23 2010

Kripo im Büro…

zielscheibeGestern telefoniere ich arglos mit einer Freundin, als es plötzlich an der Tür klopft. “Herein”, rufe ich, und durch die Tür stolpert ein kräftiger Mann, der mir seinen Kripo-Dienstausweis unter die Nase hält. *Schluck*

Er hätte gerne mal eine Auskunft. “Ich rufe dich gleich zurück”, sage ich zu meiner Freundin und scanne sofort ich im Geist die letzten Wochen, ob ich irgendwas gemacht habe, was eine Strafvorschrift verletzt haben könnte. Meinen Führerschein habe ich seit Mitte Januar wieder zurück und war auch nicht ohne gefahren… Nein, ich habe nichts angestellt. weiterlesen »

Feb 22 2010

Und schon wieder ein Text über das Ego

Kürzlich habe ich eine Diskussion über das Ego geführt: was ist Ego-Verhalten und was nicht? Gibt es gutes und schlechtes Ego? Ist man egofrei, wenn man mitfühlend ist, einen guten Charakter hat, andere Menschen wertschätzt? Nein, nicht automatisch - sorry! Es kann nämlich auch sein, dass man einfach ein Ego hat, das ein guter Mensch sein will. Man ist viel eher auf dem Weg, das Ego zu verlieren, wenn man zuerst einmal anerkennt, dass man es hat. weiterlesen »

Feb 17 2010

Entrümpeln Sie Ihren Text - überflüssige Worte wie “bilden”, “wirken” und so weiter

Oft muss ich beim Texten gar nicht texten, sondern erstmal Müll entsorgen. Denn die meisten Texte strotzen vor überflüssigen Worten, meist sind es Substantive. “Diese Methode bewirkt eine Entspannung in Ihrem Körper.”  Warum bewirkt? Warum darf sie den Körper nicht einfach entspannen? Mein Körper wäre viel entspannter, wenn er sich entspannen dürfte, anstatt dass eine Entspannung bewirkt wird. weiterlesen »

Feb 12 2010

1:0 gegen mein hochmütiges Ego :-DDD

Neulich hatte ich in meiner GFK-Übungsgruppe nur zwei Männer, weil es wie verrückt schneite und die anderen sich nicht getraut hatten, Auto zu fahren.
An diesem Abend wurde irgendwie der IQ thematisiert, weil einer der beiden Männer ein Thema mit seinem Sohn hatte. Beide Männer haben nach eigener Aussage einen IQ von 130 oder so, und beide haben Kinder, und mindestens einer ihrer jeweiligen Söhne hat ebenfalls einen sehr hohen IQ. weiterlesen »

Feb 09 2010

Wenn zwei das Gleiche anbieten, ist es noch lange nicht das Selbe.

Ich habe mittlerweile ca. fünf Kunden gehabt, die MET bzw. EFT anbieten, also Klopftechniken, mit denen man innere Blockaden lösen kann. Ich hatte auch schon mehrere Yogalehrerinnen, zwei Physiotherapeutinnen, und zwei Menschen, die Cranio-Sacral-Behandlungen anbieten. Ich könnte nun denken “Super, ich schreibe einfach das Gleiche wie bei XY und formuliere es etwas um.” Aber das Gegenteil ist der Fall: weiterlesen »

Feb 07 2010

Liebe dich selbst - und krieg’ die Anderen kostenlos obendrauf!

Fast alle Menschen leiden darunter, dass sie sich selbst nicht genug lieben. Dies äußert sich in vielen Formen, und manche tarnen sich so gut, dass man nicht gleich merkt, dass mangelnde Selbstliebe dahinter steckt.
Da dieses Thema so weit verbreitet ist, hilft dieser Aufsatz vielleicht dem einen oder anderen. :-) weiterlesen »

Jan 28 2010

Mein persönlicher Web-Flop der Woche

Ich habe den Web-Flop ganz zufällig gefunden - Ich schreibe ein Marketingbuch und suchte eigentlich nach einem schlechten Flyer. Ich habe eine Menge gesammelt und einer fiel mir in die Hände, wo “heilsame Lebensenergie” angeboten wird. Das ist auch der Name der Website.

Was finde ich an der Website so schlecht? Alles. weiterlesen »

Jan 20 2010

Habe im Netz eine Osteopathin gesucht - und nichts Zufriedenstellendes gefunden

Ich suche eine gute Osteopathin, weil ich ständig einen verspannten Nacken habe. Schreibtischtäterin eben.

Ich habe eine sehr gute Osteopathin - aber leider ist ihre Praxis in Klein-Umstadt und somit furchtbar weit weg, um mal schnell für einen Termin hinzufahren. Also suchte ich gerade im Internet eine neue Praxis.
Ich fand vier in der Nähe, seufzte - und habe dann erstmal diesen Artikel zu schreiben begonnen. Denn vielleicht hilft er Ihnen, wenn Sie Ihre Corporate Identity aufbauen.

Ich gehöre zur Zielgruppe für eine osteopathische Praxis, ebenso meine komplette Familie. Mein Mann ist sogar privat versichert. Und mir gefiel keiner der drei besuchten Websites. Aus unterschiedlichen Gründen. weiterlesen »

Jan 17 2010

Nur unsichtbare Pizza ist wirklich gut! :-)

Foto: arkpo/Dirk Schumann@fotolia.de

Foto: arkpo/Dirk Schumann@fotolia.de

Vorgestern fand ich den Flyer einer ortsansässigen Pizzeria in unserem Briefkasten. Auf der Titelseite stand unter anderem: “Gute Pizza kann man nicht sehen. Man schmeckt sie.”

“Aha”, dachte ich mir, “dann waren also all die guten Pizzen, die ich in meinem Leben bisher gegessen habe, noch nicht Weltklasse, weil sie sichtbar waren!” So lange eine Pizza sichtbar ist, ist sie nämlich nur ok. Mittelmäßig. Das gilt dann auch für diese hier.
Wenn ich daran denke, dass auch die sichtbaren Pizzen schon ziemlich gut waren, dann erhalte ich eine leise Vorahnung, welches fulminante Geschmackserlebnis mich bei einer unsichtbaren Pizza erwartet! Wahnsinn!

Ich fragte mich, wann die Pizza eigentlich unsichtbar wird: hängt die Qualität schon an der Auswahl der besonders guten Zutaten, oder kommt die Magie erst beim Backen? weiterlesen »

Jan 08 2010

Frankfurt, das Müllparadies

Ich möchte heute ein Loblied auf die Frankfurter Müllabfuhr singen.
Ich glaube nämlich, die Frankfurter wissen gar nicht, wie gut sie es wirklich haben:

Zu den Fakten: weiterlesen »

Dez 23 2009

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen Besuchern dieses Blogs ein wundervolles, grooviges Weihnachtsfest mit viel echter Liebe, Harmonie und kitschfreier Herzensverbindung.