Die Bitte in der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Liebe, die sich nicht jeden Tag selbst erneuert, wird eine Gewohnheit und dann Sklaverei.

Khalil Gibran

 

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Ausführlich zur Bitte / Strategie (Schritt 4)

 

Was TUN wir JETZT, wo wir wissen, was wir brauchen?
Wie erfüllen wir unsere Bedürfnisse?

1. Möglichkeit – wir sorgen selbst für unsere Bedürfnisse und tun irgendwas (das nennt man dann Strategie).

2. Möglichkeit – wir fragen das Gegenüber, ob es bereit ist, uns mitzuteilen, wie das bei ihm angekommen ist (Beziehungsbitte).

3. Möglichkeit – wir bitten das Gegenüber, unser Bedürfnis durch eine Handlung zu erfüllen.

Die Bitte ist ein großes Geschenk für den Anderen, denn wir haben uns diese Person – also z.B. unseren geliebten Partner – ausgesucht, dass er uns das Bedürfnis erfüllen darf.
Wie bitten wir ihn also so, dass er seinen tiefen Wunsch, uns das Leben zu verschönern, freiwillig in eine Handlung umsetzt, die unser Leben bereichert?

Bitte - jetzt gleich und konkret!

 

Eine Bitte im Sinne der Gewaltfreien Kommunikation ist im JETZT erfüllbar und sehr konkret, wie bei einem Antrag bei Gericht – nur eben freiwillig.

Wenn die Bitte nicht konkret ist, ist sie nur ein Wunsch. Der Andere weiß vielleicht noch nicht, was er tun soll (z.B. zuhören – „tue ich doch schon“ „Nein, tust du nicht“).
Woran erkenne ich konkret, dass meine Bitte erfüllt wurde?
Ist durch die Bitte mein Bedürfnis eigentlich erfüllt?

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