Die Einfühlsame bzw. Gewaltfreie Kommunikation und ich...
Die Gewaltfreie Kommunikation hat mein Leben geprägt wie kaum etwas Anderes.
Im Januar 2003 besuchte ich den ersten Workshop von Marshall Rosenberg und nahm von da an regelmäßig an einer Übungsgruppe. Es folgten mehrere Seminare, eine Trainer- und eine Mediationsausbildung.
Meine Trainer waren (in der Reihenfolge, wie ich sie kennengelernt habe):
Marshall Rosenberg (CNVC) - bisher habe ich nur an seinen Einführungsseminaren teilgenommen, das aber mehrmals.
Regula Langemann - bei ihr habe ich zwei Wochenendkurse besucht.
Klaus Dieter Gens & Serena Rust - bei diesen habe ich neun Monate lang eine Trainerausbildung absolviert.
Gerhard Rothhaupt & Kirsten Kristensen - sie veranstalten regelmäßig Familienfreizeiten, an denen ich schon dreimal teilgenommen habe (an der ersten nahm auch Markus Sikor teil).
Markus Sikor - bei ihm habe ich die Mediationsausbildung gemacht.
Marianne Sikor und Bärbel Klein - Familienfreizeiten in den Jahren 2010 und 2011
Meine Beziehung zur Gewaltfreien Kommunikation - fast Szenen einer Ehe
Zu Beginn war ich verliebt - natürlich. Ich erzählte jedem von dieser tollen Methode, ohne die mein Leben nicht mehr denkbar war. Und jeder sollte sie lernen. Dann kam die Ernüchterung, denn durch GFK harmonisierten sich nicht wie von Zauberhand alle Beziehungen. Im Gegenteil wurden manche sogar schlechter, weil die meisten Menschen nicht GFK lernen wollten.
Mittlerweile habe ich ein sehr entspanntes Verhältnis zu GFK:
Ich strenge mich nicht mehr an, richtig GFK zu sprechen. Denn mittlerweile habe ich tief erfahren, dass es nicht auf die vier Schritte ankommt - und daher kommen mir "Oxford-GFK-Kurse" hölzern und ungelenk vor.
Ich "rieche" die Gefühle und Bedürfnisse einer Person, wenn's drauf ankommt. Wenn man zu sehr darauf achtet, dass man richtig GFK spricht, verliert man das Wesentliche aus den Augen - die Verbindung zum Anderen.